07. November 2004 18:10

EStG: Finanzverwaltung verschiebt Formular für die Einnahmen-Überschussrechnung

von UE

Sowohl die Bundessteuerberaterkammer als auch der Deutsche Steuerberaterverband begrüßten den Beschluss der Finanzministerkonferenz, das heftig umstrittene Formular zur Gewinnermittlung von Kleinunternehmen (EÜR) für das Jahr 2004 nicht anzuwenden.

"Die Einsicht kommt zwar spät, verbessert aber die Rechtslage für das laufende Jahr und entlastet Kleinunternehmen von diesem bürokratischen Monster“, erklärte BStBK-Präsident Dr. Klaus Heilgeist.
Die Finanzminister bestätigen damit die von den Steuerberatern immer wieder vorgetragene Kritik an dem EÜR-Formular. Eigentlich als Erleichterung für die Kleinunternehmer gedacht, wurde es für Kontrollzwecke der Finanzämter aufgebläht und damit unnötig bürokratisch und missverständlich.
Aus diesem Grunde hatte die Bundessteuerberaterkammer nochmals dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages empfohlen, die gesetzliche Grundlage für den Vordruck (§ 60 Abs. 4 Einkommensteuerdurchführungs-Verordnung) zu streichen.

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