08. September 2004 11:50

Ost-Immobilien: Zulage läuft Ende 2004 aus

von UE

Sollen vermietete Immobilien in den neuen Bundesländern in naher Zukunft saniert oder modernisiert werden, sollte man unbedingt noch 2004 mit den Baumaßnahmen beginnen. Noch gewährt der Staat eine Investitionszulage. Ab 2005 fällt diese jedoch weg.

Die Investitionszulage gewährt der Staat nur noch dann, wenn Bau- oder Renovierungsarbeiten an einer Mietwohnung vor dem 1.1.2005 abgeschlossen sind. Weitere Voraussetzungen: Die Investitionen für neue Bäder, Installationen oder Fassadenerneuerungen müssen in den Jahren 2002 bis 2004 über 50 EUR, höchstens jedoch 624 EUR pro m² betragen haben. Ist dies der Fall, können Vermieter in den neuen Bundesländern eine Investitionszulage in Höhe von 15 % der Investitionskosten beantragen. Das Angenehme an dieser Regelung: Die Investitionszulage gehört nicht zu den Einkünften i. S. des Einkommensteuergesetzes - muss also weder bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung als steuerpflichtige Einnahme erfasst werden, noch mindert die Zulage die steuerlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sowie die Erhaltungsaufwendungen.

Praxis-Tipp: Wegen des Schlusstermins 31.12.2004 sollten Sie bei Bestellungen und Werkverträgen bereits jetzt darauf achten, dass bei durch Überschreiten des Liefer- oder Fertigstellungstermins verursachten Verlusten der Investitionszulage entsprechende Vertragsstrafen im Vertrag vorgesehen sind. Sollte das Investitionszulagengesetz 1999 nochmals verlängert werden, gilt dies mit Sicherheit nicht für Investitionen, mit denen vor dem 1.1.2005 begonnen wurde.

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